Mit Social Media neue Mitarbeiter gewinnen

  • Andreas Blöcher

Es ist längst üblich geworden, sich für die Suche nach neuen Mitarbeitern zuerst im Internet umzusehen - im „Social Recruiting“ suchen sich Unternehmen über soziale Netzwerke ganz gezielt ihre Wunschkandidaten heraus. Diesen Weg einmal bewusst auszuprobieren, kann sich für Sie lohnen. Lesen Sie hier, welche Vorteile Ihnen „Social Recruiting“ bietet - und welche Punkte Sie dabei beachten müssen.

Neuer Trend für‘s eigene Personalmarketing

Die Mitarbeitergewinnung über klassische Anzeigen ist heute häufig mühevoll und von Misserfolg gekrönt: Der demografische Wandel und Fachkräftemangel sind zwei wichtige Gründe, warum immer mehr Unternehmen die Vorteile des „Social Recruiting“ nutzen, um neue Mitarbeiter zu gewinnen. Geschätzt wird, dass die Bedeutung der sozialen Medien für Personaler in den nächsten Jahren weiter zunehmen wird, wenn immer mehr junge Nutzer das erwerbsfähige Alter erreichen. Unternehmen profitieren aber nicht nur von dem direkten Zugang zu einer großen Anzahl von Mitgliedern ihrer Zielgruppe, sondern kommen darüber auch günstiger an diese. Im Vergleich zu den Investitionen für herkömmliches Personalmarketing liegen die für Social Media-Aktivitäten deutlich niedriger: Die Eröffnung eines Profils für Ihr Unternehmen in einem sozialen Netzwerk ist wie viele weitere Tools und Funktionen kostenlos, die anderen bekommen Sie in der Regel zu günstigen Konditionen - wobei Sie die Pflege des eigenen aktuellen Profils nicht unterschätzen sollten. Trotzdem lohnt der Einsatz, denn im Gegenzug erhalten Sie einen wertvollen Imagegewinn, da Sie sich in den Netzwerken öffentlich als attraktives Unternehmen und Arbeitgeber präsentieren können - besonders wertvoll gerade für kleinere Unternehmen mit noch schwacher Arbeitgebermarke.

Dauerhaft gezielt werben und gezielt ansprechen

Facebook, Twitter & Co bieten Ihnen geeignete Möglichkeiten, Ihre Kandidatensuche zu erleichtern. Die zwei klassischen Wege sind Werbung oder direkte Ansprache, „Social Profiling“ oder „Social Distribution:

  • Mit „Social Profiling machen Sie über zielgruppengerechte Werbeplatzierungen auf sich aufmerksam - so erfahren nicht nur die aktuell Arbeit Suchenden von Ihnen, sondern auch andere potenzielle, „versteckte“ Kandidaten, die noch für ein anderes Unternehmen arbeiten.
  • Mit „Social Distribution“ bringen Sie sich selbst in die sozialen Netzwerke ein, nutzen z.B. über die Suchfunktionen vorhandene Informationen und nehmen mit ihrer Hilfe gezielt Kontakt mit geeigneten Kandidaten auf.

Wer dauerhaft Nutzen aus seinem aktiven „Social Recruiting“ ziehen will, sollte sich idealerweise auch im „Active Sourcing“ üben: Damit nutzen Sie die bereits bekannten Kontakte, um ein Netzwerk für spätere, erfolgreiche Stellengesuche aufzubauen.

Wie funktioniert Social Recruiting konkret?

  • Offene Stellen besetzen: Verknüpfen Sie Ihre Karriereseite mit einem sozialen Netzwerk, indem Sie diesen einfach dort teilen. Darüber hinaus können Sie Follower bitten, die Anzeige mit ihren eigenen Kontakten zu teilen und dadurch noch bekannter zu machen.
  • Kontakt mit interessanten Kandidaten aufbauen und halten: Sehen Sie sich gezielt in den Interessengruppen um. Hier werden interessante Beiträge geteilt und Informationen zu Fachthemen ausgetauscht - wer sich hier aktiv in Diskussionen einbringt und gute Beiträge veröffentlicht, ist meist auch ein engagierter Mitarbeiter - und Sie erhalten je nachdem, auf welcher Plattform sie sich befinden, weitere Informationen über Ihren potenziellen neuen Mitarbeiter. Scheint er zu passen, können Sie ihn nun direkt auf Ihre offene Stelle hinweisen oder die Person zunächst in Ihr Netzwerk aufnehmen. Es empfiehlt sich, diese Kontakte aktiv zu pflegen und sich immer einmal wieder in Diskussionen verschiedener Interessengruppen einzubringen und Beiträge zu kommentieren - nur so bleiben Sie für alle präsent.
  • Ein Image als attraktiver Arbeitgeber gewinnen: Dafür sollten Sie Ihr Unternehmensprofil regelmäßig mit guten Inhalten und Bildern „füttern“: Bieten Sie Ihrer Zielgruppe immer Inhalte von Wert, am besten solche mit echtem Mehrwert. Das können regelmäßige, interessante Beiträge sein, aber auch Unterhaltsames wie Mitarbeiterinterviews oder Videos aus dem Unternehmen - so schärfen Sie Ihr Unternehmensprofil und gewinnen Vertrauen.
  • Neue Mitarbeiter empfehlen lassen: Automatische Mitarbeiterempfehlungsprogramme können Ihre Personalbeschaffung effektiv erleichtern. Studien belegen, dass Unternehmen über die privaten Netzwerke ihrer Mitarbeiter besonders passende und treue neue Mitarbeiter Kandidaten finden können. Bieten Sie dazu Ihren Mitarbeiter attraktive Belohnungen an, um deren Motivation zu steigern, Ihnen behilflich zu sein.
  • Erfolge überprüfen und weiterführen: Um zu überprüfen, ob sich Social Recruiting für Sie lohnt, sollten Sie Ihre Erfolge regelmäßig überprüfen und festhalten. Ermitteln Sie die Größe Ihres Netzwerkes, etwa Zahl der Kontakte, Follower oder Friends - und versuchen Sie zu erfassen, wie das Feedback auf Ihre Posts ist - so erkennen Sie, welche Inhalte besonders sind und weiterverfolgt werden sollten. Zudem sehen Sie durch den Rücklauf, von welchen Portalen aus die meisten Reaktionen kommen - dies können Sie etwa über Statistiktools wie Google Analytics oder Piwik auf Ihrer Seite überprüfen.

Social Recruiting - ein Ausblick

Das Netz und damit auch die sozialen Medien sind einem steten Wandel unterworfen. Auch das Social Recruiting wird sich deshalb ständig neu sortieren müssen. So sind Facebook, Twitter, LinkedIn und Xing schon jetzt nicht mehr die einzigen Plattformen, auf denen Unternehmen Social Recruiting betreiben, um an junge Bewerber zu kommen - auch andere beliebte Netzwerke wie Instagram, Pinterest und Snapchat werden von Personalern bereits erfolgreich für die eigene Mitarbeiterbeschaffung genutzt. Vor allem aber wird Social Recruiting voraussichtlich noch mobiler, bewegter und abhängiger von speziellen Influencern werden:

Mobile Recruiting: Smartphones und Tablets werden auch für die eigene Stellensuche immer wichtiger, weshalb Unternehmen auf diese „Mobile-Recruiting-Strategie“ reagieren sollten - etwa durch eine mobile Version Ihrer Karriereseite. Auch Ein-Klick-Bewerbungen und Bewerbungen ohne Anschreiben und Lebenslauf sollen zukünftig über das Mobiltelefon möglich sein.

Influencer Marketing:  Bekannte Persönlichkeiten werben bereits seit einiger Zeit erfolgreich für die Produkte vor allem größerer Unternehmen. Beim „Influencer Marketing“ müssen diese Personen nicht unbedingt prominent sein, aber dafür in den sozialen Medien oder auf YouTube als „Meinungsführer“ bekannt sein.

Video Recruiting: Rein textbasierte Stellenanzeigen werden in Zukunft kaum ausreichen, um junge und gut qualifizierte Bewerber zu interessieren - so gewinnt das bewegte Bild vor allem über Kurz-Videos auch im Personalmarketing weiter an Bedeutung.

Nutzen Sie die neuen Trends im Social Recruiting auch für Ihr Unternehmen - und präsentieren Sie sich als ein aufgeschlossenes, lebendiges Unternehmen, das auch in puncto Mitarbeitergewinnung erfolgreich mit der Zeit geht.

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